Für Coaches

coachesforfuture bringt Klima-Initiativen und ehrenamtliche Berater/innen zusammen.

Wir, die wir auf #coachesforfuture registriert sind, haben uns dazu verpflichtet, einen Teil unserer professionellen Ressourcen der Arbeit gegen dem Klimawandel zu widmen, und zwar dadurch, dass wir Menschen, Gruppen und Organisationen ehrenamtlich beraten, die für wirksame Maßnahmen gegen den Klimawandel eintreten. Wir verrechnen also für unsere Arbeit für die Klimabewegung kein Geld.

Das bedingt auch, dass wir uns in unserer Beratungstätigkeit entscheiden, nicht mitzutun und Distanz zu den Beratenen zu wahren. Natürlich handeln wir aus idealistischen Motiven, genauso wie die #fridaysforfuture-Bewegung. Natürlich leben wir auch andere Rollen, in denen wir aktiv mittun können, aber wir halten das auseinander. Mehr zu diesem sicher ambivalenten und ambiguösen Thema in diesem Blog.

Bin ich “coach for future”?

  • Ja, wenn ich die grundlegenen Ziele und Haltungen der Klima-Bewegungen teile und diese Haltung auch sichtbar machen möchte. Die sieben Punkte von #fridaysforfuture Austria finden Sie z.B. hier.
  • Ja, wenn ich professionell als Berater/in arbeite – angestellt oder freiberuflich, als Coach, Consultant, Supervisor/in, Gruppendynamiker/in, Unternehmensberater/in oder ähnliches. Wenn Sie primär als Fachberater/in tätig sind (unter uns sind Kommunikationsprofis, Politikberater/innen und mehr), sind Sie willkommen, jedoch muss das Fach gut als solches erkenntlich sein.
  • Ja, wenn meine Ausbildung und und Praxis professionelle Standards erfüllen. Im Bereich der Prozessberatung halten wir uns an die Leitlinien, z.B. für Supervision/Coaching der ÖVS, dem BSO, dem ACC, dem DCV, dem DGSv oder der ANSE. Für Gruppendynamik und Organisationsentwicklung gibt es Standards von ÖGGO, DGGO oder dem ÖAGG, und es gibt noch viele mehr.
  • Ja, wenn ich bereit bin, der Klimabewegung einen Teil meiner professionellen Ressourcen zu “spenden”, indem ich sie ehrenamtlich berate – mit der gleichen Professionalität, als wäre es bezahlte Beratung.
  • Ja, wenn ich gewillt bin, meinen Beitrag strikt und kompromisslos ohne Einfluss von eigenen oder fremden Interessen zu leisten. Dazu gehört zumindest eine beraterische Distanz von den Beratenen und eine institutionelle Unabhängigkeit von Parteien und Interessenvertretungen.

Wie funktioniert #coachesforfuture?

  1. Wenn Sie sich mit den Zielen der Klima-Bewegung anfreunden und mit der Arbeitsweise von #coachesforfuture einverstanden sind, dann registrieren Sie sich als Berater/in. Es ist kostenlos und das wird so bleiben.
  2. Wir überprüfen Ihr Profil dahingehend, ob Sie die Rahmenbedingungen von #coachesforfuture erfüllen (siehe oben) und schalten Ihr Profil frei. Ab diesem Zeitpunkt sind Sie in der Liste der Berater/innen sichtbar. Wir laden Sie ein, das Logo von #coachesforfuture in Ihre Medien zu übernehmen (wir freuen uns darüber). Wenn sie dies tun, verlinken Sie es zu dieser Website.
  3. Aktive und Initiativen haben (hier) einen Leitfaden, wie sie an Beratung herangehen sollten. Sie finden Sie in der Liste und kontaktieren Sie.
  4. Ab diesem Zeitpunkt ist dies eine Beratungsanfrage an Sie. Wie jeder Beratunsauftrag müssen Sie ihn nicht annehmen – Sie sind nur verpflichtet, ihn und die Anfragenden mit Ihrer vollen Professionalität zur Kenntnis zu nehmen und wertschätzend mit ihnen umzugehen. Sie klären Auftrag und Umfang der Beratung (und dass sie ehrenamtlich ist), Sie co-entwickeln und vereinbaren diese (contracting), oder Sie lehnen nach Klärung ggf. ab und verweisen auf andere Berater/innen. Wichtig: Ein ehrenamtlicher Beratungsauftrag bleibt ehrenamtlich und erfährt keine nachträglichen Veränderungen.
  5. Sie halten sich an dieselben ethischen und professionellen Standards wie in Ihrem Beruf als Berater/in, inklusive aller Verschwiegenheit.

Noch Fragen?

Wir beantworten diese gerne, und gehen darüber auch in Diskurs, denn #coachesforfuture ist eine Initiative, die von der Kommunikation lebt.

Weiterführende Links